Willkommen im Blog


Liebe Besucher,

willkommen in meinem Blog.
Lesen Sie Geschichten und Anekdoten, Geschicke und Missgeschicke, aber auch Gedanken und Hintergründe aus dem Atelieralltag. Das alles gewürzt mit einer Menge schöner Bilder soll Ihnen ein plastisches Bild meiner Arbeit vermitteln. Schauen Sie ab und zu mal rein.

Ihr

Thomas Rösler

Herbst in Reute


herbst
Kurz vor Feierabend: der Föhn drückte heute den ganzen Tag lang gegen die Wolkendecke. Vergeblich. Doch durch den hellen Spalt über den Bergen schaut nochmal für ein paar Minuten die Abendsonne und taucht unser Atelier in irre schönes Licht. Der Wind greift in die Bäume, die fallenden Blätter rascheln erst leise durch’s Geäst und wirbeln dann wie kleine bunte Papierdrachen durch die Luft.

Wels: Indian Summer


nordamerikanische Sumpfeiche (quercus palustris)
Die Farben sind echt, das Foto ist 100% photoshopfrei. Hier im oberösterreichischen Exil zeigt diese nordamerikanische Sumpfeiche (quercus palustris), was sie unter Indian Summer versteht.
Roteiche (Quercus rubra)
Dabei ist doch ihr grüner Nachbar die Roteiche (Quercus rubra). Die spart sich die Show noch ein paar Wochen auf, dann wird auch sie in wu
Stieleiche (Quercus robur)
Unter dem bunten Blätterdach befindet sich ein großer Sandkasten mit Eicheneinfassung. Der ist röslertypisch aus einheimischer Stieleiche (Quercus robur).

Los Angeles


Sommer 2017. Ich schließe mich der Meinung der Dame des Hauses an:
Hier gehört ein schönerer Tisch hin.


Sommer 2018. Hier kommt er. Nach einer Reise von über 15.000 Kilometern zu Land und See wird unser Tisch die letzten Meter getragen.


Das ist der Moment direkt nach der Ankunft. Königlich!

Annweiler


Die Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe liegt bei Annweiler am Trifels, mitten in den grünen Hügeln des Pfälzer Waldes. Bereits 2010 durften wir hier eine große Andachtsstätte gestalten, siehe Objekte/Trifelsruhe. Jetzt, im Jahr 2018, realisierten wir auf einer 3000 m² großen Waldlichtung eine große Landschaftsskulptur. Die Lebenskreise.


Im Zentrum der Skulptur liegt als Quelle oder Ursprung eine spiegelglatte Wasserfläche. Um sie herum ziehen sich konzentrische Erdwälle, die sich, flacher und größer werdend, über die ganze Fläche ausdehnen.


Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Von diesem Gedicht von Rainer Maria Rilke ist die Gestaltung der Lebenskreise inspiriert. Deshalb ist es in eine große Sandsteinstele eingemeißelt, die hier bei der Einweihung im Sommer 2018 enthüllt wird.


Doch die Deutung der Skulptur soll offen sein. Mir gefällt neben den Rilke’schen Ringen auch der Gedanke, dass der Mensch wie ein Tropfen auf die Erde fällt und sich seine Wirkung, sich ausdehnenden Wellen gleich, über die Erdoberfläche ausbreitet.


Nie vergessen werde ich das Bläserensemble, das bei der Einweihung den Wald mit ihren Klängen füllte, als gehörten diese genau hier hin.

Dortmund



Die Luft über Dortmund war diese Woche etwas holzhaltig.


Aber für eine guten Zweck.

Sylt



Eine Muschel auf dem Weg durchs Watt.


dieses Licht!


Sylter Novemberfarben 1


Sylter Novemberfarben 2


Sylter Novemberfarben 3


Im November morgens um halb sechs am Nordseestrand. Müssen Sie mal machen.


Das ist ein Sylter Wald. Und zwar ein großer.


Eins der legendären Reetdächer.


auf der Rückfahrt die schleswig-holsteinische Fruchtfolge: Wiese – Schweine – Windräder.

Weiser Besuch



Heute morgen hatten wir diesen außergewöhnlichen Besuch in der Werkstatt: eine Schleiereule. Sie muss nachts durch unsere Schwalbenklappe hereingekommen sein. Dann hat sie den Ausgang nicht mehr gefunden.


Merke: Weisheit schützt vor Alltagsproblemen nicht.
Schönheit übrigens auch nicht.

Volketswil: Tausendfüßler


Auf Zeichen des Dirigenten…


… setzt sich dieser Tausendfüßler in Bewegung …


… erreicht den Innenhof …


… setzt ab …


… jubelt noch ein bisschen …


… und wenige Minuten später ist der Hof wie leergefegt. Alle Kinder weg. Mittagessen.

Sternenberg: Regen


Bloß weil auf dieser Website lauter happy Sonnenschein-Fotos zu sehen sind, meinen Sie vielleicht, wir wären so eine Art Beachboys, halt mit Holz statt Sand. Da irren Sie sich. Hier in Sternenberg hat’s uns dermaßen angeschifft, ohne Worte. Da blieb leider auch der Name des Restaurants, das diesen 10m-Tisch (Rekord!) bekommen hat, ein leeres Versprechen: Es heißt Sunnebad.