Nuss auf Reisen


Ich werde manchmal gefragt, ob es mir nicht schwer fällt, mich von meinen Objekten zu trennen. Da muss ich leider sagen, ich trenne mich sehr gerne von meinen Machwerken. Denn das ist Bestandteil von etwas sehr Schönem: Wir können hier von einer sehr erfüllenden Arbeit leben. Und sich von einem Objekt trennen heisst ja auch, dass es jemand anderem gefällt. Und Platz auf dem Hof gibt’s auch wieder. Lauter Vorteile.
Ein besonderer Moment in diesem Sommer war allerdings, als unser größtes, aufwendigstes und von der Machart schwierigstes Objekt den Hof verließ: die Nuss, die Sie vielleicht von der Giardina 2016 kennen.


Es war ein recht verhangener Augusttag, die Schweiz ist hinter’m See gerade noch zu ahnen.


Für so ein sechs-Tonnen-Objekt braucht es schon schweres Gerät. Sowas finde ich immer toll.


Hier schwebt die Nuss schon über dem Kanton Luzern.


Die Mädels probieren die Wohnqualitäten der Nuss sofort aus. Das ist doch schön! Ich habe mich mal wieder gerne von einem Objekt getrennt.

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